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Montag, 11. April 2011 08:01

HSG Wettenberg – HSG Dilltal 32:27 (14:13)

Gastgeber entscheiden Derby für sich und bewahren die Chance auf den Oberligaaufstieg

Abgeblockt: Der Wettenberger Sebastian Kneissl (r.) stemmt sich erfolgreich Dilltals René Simon entgegen. (Fotos: Fichtner) | mittelhessen.deIn dem mit Spannung erwarteten Derby wurde der Tabellenzweite HSG Wettenberg seiner Favoritenrolle gerecht. In einer über lange Zeit offenen Partie gewannen die Gastgeber letztlich mit 32:27 und wahrten damit die Chance auf die Meisterschaft in der Landesliga Mitte. Die HSG Dilltal dagegen befindet sich mit 20:26 Punkten auf Platz 10 und hat den Klassenerhalt immer noch nicht sicher.

Glückliche Halbzeitführung für Wettenberg

Die HSG Dilltal musste auch in Wettenberg auf ihren Mannschaftskapitän und besten Torschützen Jonas Weigelt verletzungsbedingt verzichten. Trotzdem begann die Mannschaft sehr diszipliniert und sie stand vor allem auch in der Abwehr sicher. Im Angriff setzte Daniel Textor die Akzente und er sorgte auch mit seinen 5/4 Treffern mit dafür, dass die HSG Dilltal in der 14. Minute mit 7:5 in Führung lag. Natürlich hielt Wettenberg dagegen und sie gingen ihrerseits mit 8:7 in Führung, wobei sie in dieser Phase gleich drei sogenannte Abpraller von den Außenpositionen zu Torerfolgen nutzten.

Das Spiel blieb ausgeglichen und die Führung wechselte weiter. Aus dem 10:9 für Wettenberg machten Philipp Schmidt und Dirk Pöchmann eine 11:10 Führung für die HSG Dilltal. Unmittelbar vor der Pause markierten die Gastgeber den insgesamt glücklichen 14:13 Halbzeitstand.

Im Angriff fehlte der HSG Dilltal in Halbzeit Zwei die Durchschlagskraft

Entwischt: Der Dilltaler Daniel Textor kommt vor Wettenbergs  Niclas Puhl (r.) zum Wurf. | mittelhessen.deDirekt nach der Pause konnte Wettenberg auf 16:13 erhöhen und es schien so, als könnte die HSG Dilltal nicht mehr mithalten. Weit gefehlt, denn das Team von Trainer Andy Klimpke zeigte Moral und war beim 16:17 durch Dirk Pöchmann in der 38. Minute wieder dran. Wettenberg konterte jedoch eiskalt und erhöhte das Tempo. Beim 22:20 (45. Minute) für Wettenberg scheiterte der bis dahin sichere Siebenmeterschütze Daniel Textor an Martin Risse im HSG-Tor und im direkten Gegenzug erhöhten die Gastgeber auf 23:20.

Jetzt bekam Wettenberg immer mehr Oberwasser und sie zogen bis zur 50. Minute vorentscheidend auf 25:20 davon. Der HSG Dilltal fehlte in dieser Phase die nötige Durchschlagskraft im Rückraum und so steuerten die cleveren Gastgeber letztlich einem verdienten 32:27 Erfolg entgegen, der ihnen nach wie vor alle Meisterschaftsmöglichkeiten bescheren sollte.

„Wir haben etwas gebraucht, um uns durchzusetzen. Am Ende war der Sieg jedoch verdient", erklärte Wettenbergs Trainer Eckhard Mack, der sich nach der 23:24 Niederlage von Tabellenführer Petterweil in Hüttenberg berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg in die Oberliga machen darf.

HSG Trainer Andreas Klimpke haderte dagegen mit seiner Truppe: "In der Schlussphase haben wir unnötigerweise versucht, das Tempo mitzugehen. Das hat sich gerächt. Wir haben in der Summe zu viele Fehler gemacht und sind dafür bestraft worden", meinte Klimpke.

HSG Wettenberg: Risse - Niklas Puhl (5), Weber (1), Moritz Leib (2), Michael Kneissl (4), Hoffmann, Kaplan (2), Sascha Puhl (5), Dennis Stephan, Kaufmann (7/5), Henkel (5), Jonas Leib, Sebastian Kneissl (1).

HSG Dilltal: Thorsten Bopf, Michael Rocksien - Timo Schmidt, Tim Weber (3), Jörg Meilinger (1), Jochen Henß (6), Philipp Schmidt (2), Daniel Textor (6/5), Christoffer Schmitt (3), Dirk Pöchmann (3/1), Rene Simon (2), Torben Wegner (1).

Schiedsrichter: Rüspeler/Wächtershäuser (Kleenheim)

Zuschauer: 280

Zeitstrafen: Wettenberg drei (Niklas Puhl zwei, Kaplan), Dilltal fünf (Henß, Weber, Philipp Schmidt, Chris Schmitt, Simon.

Siebenmeter: Wettenberg 5/5. Dilltal 7/5.


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